Die besten Hochschuldidaktik-Bücher

Wünschen Sie sich ausführliche Erklärungen und Beschreibungen, die Sie ganz praktisch immer dabeihaben können?

Diese Bücher zu Themen rund um die Hochschuldidaktik sind als Nachschlagewerke für den Arbeitsalltag prima geeignet. Egal ob eBook oder Taschenbuch – mit einem Buch haben Sie immer alle nötigen Informationen zur Hand. Manche Bücher haben wir selbst geschrieben – manche stammen von anderen AutorInnen und sind unserer Meinung nach ebenfalls sehr lesenswert.

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Allgemeine Bücher zur Hochschuldidaktik

Top-Tipp: Kompetenzorientierte Hochschuldidaktik

Sie suchen ein umfassendes Lehrbuch zur Hochschuldidaktik, das Ihnen sowohl die Grundlagen bietet als auch praktische Leitfäden für konkretes Handeln im Lehrkontext einer Hochschule oder Universität? Und am besten würde dieses Buch auch noch eine Methodensammlung umfassen?

Dann werden mit dem Buch „Kompetenzorientierte Hochschuldidaktik“ von Macke et al. alle Ihre Wünsche erfüllt. Die inzwischen dritte Auflage des Buches kann als einer der Klassiker der hochschuldidaktischen Lehrbücher im deutschsprachigen Raum gelten. Neben den handlungstheoretischen Grundlagen der Hochschuldidaktik enthält es insgesamt vier Leitfäden für ein systematisches Vorgehen beim Lehren, beim wissenschaftlichen Vortragen, beim mündlichen Prüfen und in Beratungssituationen.

Außerdem umfasst es eine Methodensammlung mit über fünfzig Lehrmethoden, die auf jeweils ca. 2 Seiten vorgestellt werden.

Wenn Sie vor der Herausforderung stehen, demnächst an Universitäten oder Hochschulen zu unterrichten, so ist dieser kleine Sammelband, herausgegeben von Heinz Bachmann, genau der richtige Startpunkt. Sie erfahren hier, wie eine zeitgemäße Hochschullehre gestaltet ist, lernen grundlegende Werkzeuge und Tools kennen, um Lehrveranstaltungen zu planen und durchzuführen, und bekommen einen ersten Einblick in die neurobiologischen Grundlagen des Lernens. Unterrichten Sie schon länger, so bietet Ihnen dieser Sammelband die Möglichkeit, Ihr Erfahrungswissen zu systematisieren. Sie lernen den einen oder anderen neuen Kniff kennen, mit dem Ihre Lehre noch besser gelingt und Sie sie effizienter vorbereiten. Bestimmt stellen Sie fest, was sie bisher schon sehr gut machen und wo Sie Ihre Lehre noch optimieren können. Der Band ist leicht zu lesen und damit für einen schnellen Ein- und Überblick geeignet.

Spüren Sie auch immer wieder ein Unbehagen, wenn Sie hören, dass Sie kompetenzorientiert lehren und kompetenzorientiert prüfen sollen, dass die Lehre an Kompetenzen ausgerichtet sein soll und die Studierenden Kompetenzen erwerben sollen? Der Kompetenzbegriff schwirrt durch den Hochschulalltag, dass manchen schon ganz bange wird. Und das, obwohl er nicht mal einheitlich und verbindlich definiert ist.

Diese Problematik zeichnet dieses Buch nach und schlägt dann einen für die tägliche Hochschullehre brauchbaren Kompetenzbegriff vor. Dieser Kompetenzbegriff ist insofern brauchbar, dass aus ihm insgesamt 16 Handlungsempfehlungen für die tägliche praktische Hochschullehre abgeleitet und vorgestellt werden.

Sie suchen beides: Einerseits solide Grundlagen, die gut recherchiert sind und konkrete Praxistipps? Dann ist das Buch „Gute Lehre in der Hochschule“ von Ulrich das Buch Ihrer Wahl. Solide recherchiert werden hier theoretische Grundlagen als auch empirische Forschungsergebnisse bezüglich des Lehrens an Hochschulen dargelegt und gleichzeitig konkrete Vorschläge für das Handeln als Hochschulehrende in den verschiedenen Handlungsfeldern gemacht. Vom Planen und Durchführen von Lehrveranstaltungen bis hin zum Präsentieren von Inhalten findet alles Berücksichtigung. Sogar eine kleine Methodensammlung versteckt sich im Buch. Diese ist allerdings leider nicht sehr übersichtlich gestaltet, weshalb sie etwas „untergeht“. Wer aber keine Methodensammlung sucht, sondern solide recherchierte Grundlagen und Praxistipps, für den ist dieses Buch empfehlenswert.

Wenn Sie als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler ihre Lehre an aktuellen Erkenntnissen aus der aktuellen Lehr-Lern-Forschung und Hochschulforschung ausrichten möchten, so ist dieses Sammelband von Schneider und Mustafic genau das richtige für Sie. Die beiden Forscher stellen in diesem Buch Forschungsergebnisse zusammen und erläutern deren Konsequenzen für die praktische Hochschullehre. Für einen schnellen Überblick bieten sie eine Liste mit lernerfolgsförderlichen Variablen an, die sich aus der Forschung ergeben. Kritisch ist dabei zu sehen, dass sie diese Variablen im Stile der Hattie-Studie in eine Rangreihe bringen. Dies gaukelt eine Genauigkeit vor, die Lehr-Lern-Forschung nicht bieten kann. Für einen Einblick in die für die Hochschullehre relevanten Forschungsergebnisse ist dieses Buch jedoch sehr gut.

Was bedeutet es, achtsam zu lernen? In diesem Buch zeigt die Autorin, weshalb wir so oft ineffizient, realitätsfern und achtlos lernen. Basierend auf empirischen Forschungsstudien gibt die Autorin zudem Empfehlungen für einen besseren, achtsamen Umgang mit Lernsituationen. Wenn Sie einen Blick über den Tellerrand unseres Bildungssystems machen und die Grundannahmen unserer Gesellschaft zum Lehren und Lernen hinterfragen möchten, dann sind Sie bei “The Power of Mindful Learning” richtig.

An welche Dozentinnen und Dozenten erinnern sich Studierende noch Jahrzehnte nach dem Studium? Was hat den nachhaltigen Einfluss dieser Dozierenden ermöglicht? In diesem Buch werden die Ergebnisse einer langjährigen Befragung von etwa hundert Hochschullehrenden in Amerika geschildert. Der Autor stellt die Erfolgsfaktoren in humorvollen und spannenden Geschichten dar. Das Buch verbindet klare Handlungsempfehlungen mit lebendigen Fallbeispielen und bietet so viele Impulse für den Lehralltag.

Möchten Sie sich kurz und knackig über die Essentials der Hochschuldidaktik informieren? Dann ist dieses Buch das richtige für Sie. Der Sammelband von Heinz Bachmann enthält Aufsätze, die die wirklichen Grundlagen für eine kompetenzorientierte Hochschullehre bilden. Es werden die Anforderungen dargestellt und wesentliche Tools für das Planen von Lehrveranstaltungen und das Prüfen vorgestellt. In kurzer Zeit erlernen Sie mit diesem Buch, wie Sie zeitgemäße Hochschullehre systematisch gestalten.

“How Learning Works” glänzt vor allem mit seiner klaren Struktur und Praxistauglichkeit. In sieben Kapiteln werden Hauptthemen guter Lehre dargestellt – vom Vorwissen bis zu Selbstregulation. Jedes Kapitel ist gleich aufgebaut: Die AutorInnen beginnen mit zwei Fallbeispielen zu typischen Herausforderungen im Lehralltag, zeigen, welches Prinzip des Lernens ihnen zugrundeliegt, und präsentieren Forschungsergebnisse und praktische Tipps für die Lehre. Im Anhang werden nützliche Tools vorgestellt, z. B. studentisches Self-Assessment, Concept Maps, Lernziele, Exam Wrappers, Checklisten und Peerfeedback.

Sie unterrichten in den Naturwissenschaften? Sie möchten gerne gute Lehre machen, aber haben oft das Gefühl, dass die klassischen hochschuldidaktischen Methoden nicht ganz passen? Dann finden Sie in diesem Buch Unterstützung. Sie erhalten hier schnelle Antworten und Lösungen für konkrete Herausforderungen des Lehrens in den Naturwissenschaften. Die Tools und Tipps, die vorgeschlagen werden, sind praktisch, direkt einsetzbar und auch sehr sinnvoll, weil lernförderlich.

Unterrichten Sie schon seit einigen Jahren an Hochschulen und/oder Universitäten und haben sich schon hochschuldidaktisch weiterqualifiziert? Bereiten Sie Ihre Lehrveranstaltungen systematisch und nach allen Regeln der Kunst vor und alles läuft auch recht gut? Und dennoch haben Sie das unterschwellige Gefühl, dass etwas fehlt oder etwas nicht stimmt, dass Spontaneität, Kreativität und Innovation fehlen? Stellen Sie sich die Frage, ob Sie die Studierenden durch diese durchgeplanten Lehrveranstaltungen wirklich gut auf die Welt von morgen vorbereiten? Dann lesen Sie dieses Buch. Arn stellt der derzeitigen, manchmal gar schon technischen Ausrichtung der Hochschuldidaktik das Modell der agilen Hochschuldidaktik gegenüber. Statt alles bis ins Detail zu planen, schlägt er vor, viel mehr von den Herausforderungen der Studierenden auszugehen und den Unterricht flexibler zu gestalten. Lesenswert für alle, die weiterdenken wollen und ein großes Interesse an der Lehre haben.

Sind Sie bereit, ganz neue Wege in der Hochschullehre zu beschreiten? Suchen Sie nicht nur nach der einen oder anderen aktivierenden Lehrmethode, sondern wollen grundlegender etwas ändern? So finden Sie in diesem Buch didaktische Strategien und Großformen wie z. B. das problembasierte Lernen. Diese werden umfassend erklärt, begründet und es wird z. T. beschrieben, wie sie umgesetzt und angewendet werden können.

Kann und darf man heute unter guter Lehre noch dasselbe verstehen, wie vor zehn oder zwanzig Jahren? Jetzt, wo beinahe alle Dozierenden und Studierenden ein Smartphone in der Tasche haben, müssten sich die Anforderung an die Hochschullehre eigentlich ändern – denn die Anforderungen, die uns im Alltag gestellt werden, ändern sich schließlich auch. Dieses Sammelband verbindet unterschiedliche Beiträge, die die Hochschullehre der Zukunft beleuchten. Was und wie sollte eigentlich gelehrt werden? Welche Lehrmodelle und -methoden eignen sich dazu? Bleibt das Rollenverständnis von Lehrenden und Studierenden gleich, oder muss es sich vielleicht ändern? Diese und weitere spannende Fragen werden beantwortet. Wer gerne einen Blick über den Tellerrand wagen möchte, um die eigene Lehre vielleicht etwas nachhaltiger und zukunftsträchtiger zu gestalten, ist hier richtig.

Lehrmethodensammlungen

Top-Tipp: Ideen für die Hochschullehre. Ein Methodenreader.

Wenn Sie eine günstige Lehrmethodensammlung in Taschenbuch-Form suchen, dann ist der Methodenreader von Hoffmann und Kiehne genau das richtige für Sie. In übersichtlicher Form und ohne sonstigen Schnick-Schnack werden in diesem Buch gut 40 Methoden beschrieben, die die Klassiker umfassen aber auch neue Ideen bieten.

(in Print bestellbar, als PDF kostenlos abrufbar)

Wer eine umfangreiche Lehrmethodensammlung auf Englisch sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Es enthält zahlreiche Vorschläge für Lehrmethoden. Besondere Stärke des Buches ist es, dass hier zu jeder Methode konkrete Einsatzbeispiele aus sehr unterschiedlichen Fächern beschrieben werden. Auch wenn die Methodenauswahl besticht und die konkreten Beispiele viel positives in die Waagschale werfen, so ist nicht zu verschweigen, dass die Methoden nicht sehr übersichtlich, sondern stattdessen in recht langen Texten beschrieben werden. Für einen schnellen Überblick taugt diese Methodensammlung deshalb nicht.

Wenn Sie eine Methodensammlung suchen, in der Methoden kürzest möglich beschrieben werden, dann ist der Methodenwürfel von Schubiger genau das richtige für Sie. Schubiger stellt eine Vielzahl verschiedener Methoden kurz und knapp dar. Die Auswahl der Methoden reicht dabei von den klassischen Methoden bis zu sehr innovativen Methoden. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch das Format der Methodensammlung. Die Methoden werden auf verschiedenen Leoporellos und mit einem kleinen Karton mit Schubfächern ausgeliefert. Die Idee ist es, schnell auf die Methoden auf den Leoporellos zugreifen zu können, wenn diese in diesem Karton auf dem Schreibtisch stehen.

Bücher zum Prüfen

Top-Tipp: Kompetent Prüfungen gestalten

Wenn Sie nach Ideen für alternative Prüfungsformen oder Leistungsnachweisen suchen, also nicht nur Hausarbeiten, Klausuren und Referate abnehmen möchten, dann erhalten Sie mit diesem Buch eine Fundgrube verschiedenster Prüfungsformen. Angereichert sind die Beschreibungen dieser Prüfungsformen mit praktischen Erfahrungsberichten von Prüfenden aus den verschiedensten Fächern, die diese Formen eingesetzt haben und von Herausforderungen und Chancen mit ihnen berichten. Sicherlich werden Sie durch dieses Buch neue Ideen finden oder dabei unterstützt, neue Ideen für Prüfungsformen zu entwickeln.

Sie müssen Abschlussarbeiten betreuen und hadern manchmal damit, wieviel Hilfestellung Sie Studierenden dabei geben sollen und wie der ganze Prozess gestaltet werden kann? Dann greifen Sie zu diesem Buch. In angemessenem Umfang wird systematisch dargelegt, wie Sie diesen Betreuungsprozess sinnvoll gestalten können. Sie erhalten konkrete Vorschläge, die Sie an Ihre individuelle Situation anpassen können.

Sie suchen einen schnellen Einblick in die Grundlagen des kompetenzorientierten Prüfens? Dann ist dieses Buch das richtige für Sie. Auf nur knapp 100 Seiten erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Voraussetzungen. Wer jedoch tiefer in das Thema einsteigen möchte und nach konkreten Hilfestellungen und Tools sucht, sollte ein anderes Buch wählen.

Spezielle Themen der Hochschuldidaktik

Top-Tipp: Studierende beraten

Möchten Sie Ihre Beratungspraxis mit Studierenden optimieren? Überlegen Sie sich immer wieder, ob Ihre Sprechstundengespräche nachhaltig sind, ob Sie zu viele oder zu wenig Tipps geben? Dann finden Sie in diesem Buch Anregungen, wie Sie Sprechstundengespräche strukturieren können. Thomann und Pawellek legen dar, wie Beratungen sinnvoll gestaltet werden können.

Möchten Sie Ihre Lehre durch den Einsatz von Tools abwechslungsreicher gestalten? Dann verschaffen Sie sich mit diesem Buch einen Überblick über insgesamt 55 kostenlose, browserbasierte Tools für die verschiedensten Einsatzszenarien. Von Quiztools bis zur digitalen Pinnwand finden Sie in diesem Buch alles. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben: Tools und deren Preismodelle verändern sich ständig. So werden Sie in diesem Buch auch auf Tools treffen, die z.B. beim Erscheinen des Buches tatsächlich noch kostenlos waren, heute aber kostenpflichtig sind; andere sind möglicherweise auch schon ganz verschwunden; wiederum werden Sie auch einzelne Tools in diesem Buch nicht finden, die aktuell en vogue sind.

Geht es Ihnen auch so: Sie haben in der Lehre ständig das Gefühl, zu wenig Zeit für die Menge an Stoff zu haben, die Sie vermitteln möchten? Dann liegt Ihre Herausforderung in der didaktischen Reduktion. In diesem übersichtlichen Buch lernen Sie ein Verfahren kennen, mit dem Sie Ihre Inhalte kritisch prüfen und so aufbereiten können, dass Ihre Studierenden sie gut verarbeiten können. Dafür erlernen Sie durch dieses Buch die Technik der Inhaltslandkarten kennen, die Ihnen selbst einen guten Überblick über Ihren Stoff gibt.

Zwar gibt es zahlreiche Bücher zum wissenschaftlichen Arbeiten allgemein, aber keines, das die Besonderheiten des dualen Studiums so umfassend und sorgfältig berücksichtigt, wie dieses neue Buch. Andrea Klein gibt Studierenden eines dualen Studiengangs eine umfangreiche Hilfestellung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Auch für Dozierende an dualen Hochschulen, die wissenschaftliche Arbeiten ihrer Studierenden betreuen, ist dieses Buch sehr hilfreich. Gerade wenn diese kein duales Studium absolviert haben, schärft dieses Buch den Blick für die besonderen Herausforderungen von Studierenden in dualen Studiengängen.

Das Buch ist insgesamt verständlich und kurzweilig geschrieben. Es enthält viele ganz konkrete Tipps und Tricks, sowie Methoden, die beim wissenschaftlichen Arbeiten helfen können.

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